» Ditzingen – Waldenbuch

Leonberg verbindet als eine der ältesten württembergischen Städte Historisches mit Modernem, schwäbische Gemütlichkeit mit pulsierender Geschäftigkeit. Besonders sehenswert ist der Pomeranzengarten unterhalb des Schlosses, der 1609 vom berühmten Renaissancebaumeister Heinrich Schickhardt angelegt und 1980 originalgetreu restauriert wurde.

Über den Stadtteil Silberberg führt die Route auf dem Nah.Tour.Radweg. nach Renningen. Ein besonderes Erlebnis ist das Naturtheater, eine idyllisch im Wald gelegene Freilichtbühne.

Im Herzen des Heckengäus liegt Weil der Stadt, die ehemals freie Reichsstadt mit ihrer sehenswerten, historischen Altstadt. Berühmter Sohn der Stadt ist der Astronom und Mathematiker Johannes Kepler.

Durch das Würmtal geht es flussaufwärts nach Grafenau. Das Schloss Dätzingen prägt die Ortsmitte des gleichnamigen Ortsteils. Im berühmten Maltesersaal finden immer wieder Konzerte und andere Veranstaltungen statt.

Ein landschaftlich besonders schöner Abschnitt der Würm liegt zwischen Grafenau und Aidlingen, der Perle des Heckengäus. Das hier gelegene Naturschutzgebiet Venusberg ist das größte im Landkreis Böblingen und fasziniert durch seine Wacholderheiden, Hecken, Steinriegel und Wiesenflächen. Ein Abstecher lohnt sich auf jeden Fall.

Städtebauliche Akzente setzt Ehningen mit der gelungenen Renovierung alter Häuser, der harmonischen Neugestaltung der Ortsmitte und seinem Schloss mit Mansardwalmdach.

Wer auf dem Weg nach Rohrau mit wachem Blick durch das Naturschutzgebiet Krebsbachaue radelt, kann im Frühjahr und Sommer mit etwas Glück den selten gewordenen Kiebitz beobachten, dessen Wiederansiedlung hier geglückt ist. Rohrau liegt idyllisch am Schönbuchrand und bietet mit einer Sandmühle und einer historischen Schmiede ein besonderes Museumsensemble. Beide erinnern, wie die sichtbaren Gips- und Sandsteinbrüche oberhalb des Orts, an das Leben und Arbeiten der Sandbauern und Handwerker im 19. und 20. Jahrhundert.

Vor  dem Anstieg in den Schönbuch bietet ein Abstecher (ca. 1,5 km) in die Ortsmitte von Nufringen an, um die Akkus von Pedelec und Fahrer wieder aufzuladen.

Nach einer relativ kurzen Fahrt durch den Schönbuch führt der Weg nach Herrenberg. Im Bereich des Schlossberges lohnt ein Abstecher zum Aussichtspunkt. Genießen Sie den herrlichen Ausblick auf Gäu und Schönbuch!

Herrenbergs sehenswerte Altstadt wurde 1983 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz gestellt. Besucher können sie auf einem Fachwerkpfad entdecken. Weithin sichtbar thront die Stiftskirche, eine gotische Hallenkirche, über der Stadt. Im Turm kann das überregional bekannte Glockenmuseum besichtigt werden. Sollte die Pause etwas länger dauern – eine radfahrerfreundliche Unterkunft mit hervorragender schwäbischer Küche freut sich auf Ihren Besuch.

Nach Geschichte und Kultur führt die Route in die Natur, ins „grüne Herz Württembergs“. Nicht umsonst wurde dem Naturpark Schönbuch der Titel „Wald des Jahres 2014“ verliehen. Vielleicht erhaschen Sie auch einen Blick auf den König des Waldes – den Rothirsch.

Das auf der Schönbuchlichtung gelegene Weil im Schönbuch hat sich seinen unverfälschten dörflichen Charakter bis in die heutige Zeit bewahrt. Etwas außerhalb liegt das Baumhaushotel,eine Übernachtungsmöglichkeit der etwas anderen Art.
Auf dem Weg nach Waldenbuch führt die Route vorbei am Waldkulturdenkmal „Neuweiler Viehweide„, einer mittelalterlichen Waldnutzungsform, die hier wiederbelebt wurde. Am Ende des Fäulbachtals weist ein Schild den (Fuß-)Weg (ca. 1 km) zu einer Aussichtsplattform. Im Sommer lassen sich hier mit etwas Glück die weidenden Tiere beobachten.

Gleich am Ortseingang von Waldenbuch verführt Sie quadratische Schokolade und Kunst. Die gut erhaltene Altstadt mit Schloss (Landesmuseum der Alltagskultur), kunstvollen Fassaden und schön gestalteten Plätzen lädt zur Zeitreise ein. Auch hier erleichtert eine radfahrerfreundliche Unterkunft die Entscheidung zu einer ausgedehnten Pause.