» Kirchberg a. d. M. – Ditzingen

In Erdmannhausen führt die Route in nördlicher Richtung entlang der K 1605 vorbei an der S-Bahn-Haltestelle Erdmannhausen-Rielingshausen auf den Stromberg-Murrtal-Weg. Über diesen Radweg erreicht man Steinheim an der Murr. Dort bietet sich in der Nähe des Marktplatzes neben dem historischen Rathaus ein Besuch des Urmensch-Museums an.

Vorbei an den Sportstätten der Gemeinde Murr und der Mündung der Murr in den Neckar geht es nach Marbach am Neckar. Bevor dort der Neckar in westlicher Richtung überquert wird, sollte auf jeden Fall ein Besuch der historischen Altstadt Marbach eingeplant werden. Diese hat viel zu beiten. Neben Schillers Geburtshaus und dem des Mathematikers Tobias Mayer ist die Besichtigung des Schiller-Nationalmuseums, des Deutschen Literaturarchivs Marbach sowie des Literaturmuseums der Moderne empfehlenswert.

Nach der Überquerung des Neckars geht es über Benningen am Neckar entlang der großen Neckarschleife bei Freiberg am Neckar weiter nach Ingersheim. In der passierten Flussaue liegen die Naturschutzgebiete „Altneckar“ und „Pleidelsheimer Wiesental“, einer der letzten naturnahen Flussabschnitte des Neckars im Regierungsbezirk Stuttgart, die besonders Zugvögeln als Rastplatz dienen. Nicht weit davon entfernt lebt eine der größten Graureiherkolonien des Landkreises.

Von Ingersheim aus geht es in westlicher Richtung weiter durch den Bietigheimer Forst in die mittelalterliche Fachwerkstadt Bietigheim-Bissingen durch die sich die Enz schlängelt.

In Bietigheim-Bissingen steht am Bahnhof die im Herbst 2013 neu eröffnete, landesweit erste E-Bike-Station. Dort können Pedelecs rund um die Uhr ausgeliehen, aber auch private Pedelecs eingestellt und die Akkus aufgeladen werden.

Ein Abstecher in die reizvolle historische Stadt lohnt sich . Sehenswert sind das Rathaus sowie das Hornmoldhaus, das zu den bedeutendsten Renaissancegebäuden Süddeutschlands gehört, die mittelalterliche Stadtbefestigung mit Pulverturm, die moderne Villa Visconti, ein modernes „Haus der Köpfe“, sowie das Eisenbahnviadukt, das zu den schönsten Kunstbauten aus der Frühzeit der deutschen Eisenbahnen zählt.

Auf dem Enztal-Radweg geht es vorbei am ehemaligen Gartenschaugelände über Bissingen zum Teilort Untermberg. Oberhalb von Untermberg liegt, noch auf der Gemarkung der Stadt Sachsenheim, die Burgruine „Alt-Sachsenheim“, die Mitte des 13. Jahrhunderts als Herrschaftssitz der Herren von Sachsenheim 2 km südöstlich der heutigen Stadt in beherrschender Lage über dem Enztal erbaut wurde. Sie ist sozusagen die Keimzelle der Stadt Sachsenheim und gleichzeitig ihr Namensgeber. Die schöne Lage oberhalb des Enztals bietet einen herrlichen Ausblick, der zum kurzen Verweilen einlädt.
Entlang des Enztal-Radweges führt die Route zum „Enzeck“, einer 180° Kehre der Enz mit herrlichem Blick auf den Fluss und die angrenzenden Wälder. Über eine Rad- und Fußgängerbrücke geht es weiter zum Markgröninger Stadtteil Unterriexingen.

In Unterriexingen, vorbei an der Unterriexinger Bachmühle, geht es über den Glemsmühlen Weg in die mittelalterliche Stadt Markgröningen, bekannt durch den jährlich stattfindenden Schäferlauf. Hier lohnt es sich, den Marktplatz mit seinen schönen Fachwerkhäusern zu besuchen.  Durch das idyllische und ursprüngliche Glemstal mit einer Vielzahl noch erhaltener und sehenswerter Mühlen führt die Route über Schwieberdingen (zweite E-Bike-Station in der Region Stuttgart, ab Frühjahr 2014) und Ditzingen in den Landkreis Böblingen.